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Terrassen aus Holz sanieren

Wissenswertes über die Renovierung von Terrassenholz

Holzterrassen werden das komplette Jahr Witterungseinflüssen ausgesetzt. Die Terrassenoberfläche wird dabei sehr beansprucht.

Feuchtigkeit, Frost, Schnee und Regen setzen der Holzoberfläche in den Wintermonaten zu.

Hitze und Sonneneinstrahlung sind die Gründe, die während der warmen Jahreszeit der Holzoberfläche an die Substanz gehen. Schattige Stellplätze begünstigen zusätzlich die Entstehung Moosbewuchs und Algen. Bei Feuchtigkeit besteht dann die Gefahr, dass Sie ins Rutschen geraten können.

Lack oder Öl?

Ein roh verlegtes Parkett benötigt zum Abschluss noch eine geeignete Oberflächenbehandlung. Nur durch das richtige Finish ist Ihr Holzboden vor Kratzern, Schmutz und Flecken geschützt. Schon im Mittelalter haben das die Menschen erkannt und legten Sand und Stroh auf den Boden. (Frage) Später griffen Sie zur Speckschwarte um die Holzoberfläche einzureiben. Seit ungefähr 50 Jahren wird die heutige Parkettversiegelung angewandt.

Einige Oberflächenbehandlungen dunkeln die ursprüngliche Farbe des Holzes leicht ab, bei andere werden die Farbkontraste der Maserung hervor gehoben. Wie das Finish auf die Färbung Ihres Holzes wirkt, hängt aber vor allem von der Holzart ab. Da Holzeigenschaften sehr unterschiedlich sind, empfiehlt es sich eine kleine Testfläche anzulegen. Ob Sie Ihr Parkett mit Lack versiegeln oder lieber zu Öl greifen hängt vom Pflegeaufwand und natürlich auch vom eigenen Geschmack ab.

Öl – die klassische Methode

Die matte Optik eines geölten Bodens liegt derzeit voll im Trend. Zusätzlich betont das Öl die natürliche Struktur der Holzoberfläche. Durch das Ölen wird verhindert, dass Flüssigkeiten in den Fußboden sickern können. Das Porensystem des Holzes wird durch das Einpolieren mit Öl gesättigt, ohne dass ein Film wie bei der Versiegelung mit Lack entsteht. Die Holzporen bleiben atmungsaktiv und können Luftfeuchtigkeit ungehindert aufnehmen und abgeben, was sehr gut für das Raumklima ist. Im Vergleich zu Lack ist ein geölter Boden etwas empfindlicher, kleine Beschädigungen können aber problemlos punktuell repariert und ganze Flächen regeneriert werden. Ihr geöltes Parkett sollten Sie regelmäßig mit Holzbodenseife reinigen und gleichzeitig schützen und bei Bedarf mit Pflegeöl nachpolieren. Welches Öl für Ihren Boden in Frage kommt, weiß der Fachhändler.

Lack – die dauerhafte Lösung

Längeren Schutz vor Abrieb und Feuchtigkeit erhält Ihr Parkettboden mit einer Lackversiegelung. Lacke werden oberflächlich aufgetragen (ohne Politur) und bilden eine Schicht. Wer auf Lösemittel weitgehend verzichten möchte, greift zu Wasserlacken, die auch besonders leicht zu verarbeiten sind. Ein Lack lässt sich allerdings nicht bzw. nur sehr bedingt auffrischen. Ab einem gewissen Grad der Abnutzung muss bei Lacken also komplett geschliffen und neu versiegelt werden.

Ein frisch versiegelter Boden benötigt einige Zeit, bis der Lack ausgehärtet ist und betreten werden kann. Bitte achten Sie dabei auf die Herstellerangaben.

Die regelmäßige Reinigung ist einfach und unkompliziert; nach dem üblichen Fegen oder Saugen genügt nebelfeuchtes Wischen mit etwas Pflegemittel.