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Versiegelung / Oberflächenbehandlung

Nach dem Abschleifen und der erneuten Reinigung wird die Grundierung mit einer großen Walze auf den Parkettboden aufgetragen. Hier beginnen Sie am Fenster und arbeiten sich systematisch zur Tür. Tragen Sie nicht zu dick auf, so dass sich keine Pfützen bilden.

Nach einer ausreichenden Trockenzeit (etwa 4 Stunden) kann eine erste Lackschicht folgen. Da sich das Holz durch die Feuchtigkeit etwas aufgestellt hat, ist im nächsten Arbeitsschritt ein Zwischenschliff nötig. Verwenden Sie dazu am besten eine Tellerschleifmaschine und bearbeiten Sie die Ecken und Ränder per Hand.

Nun folgt eine zweite Lackschicht, nach der der Raum für mindestens 12 Stunden nicht betreten werden sollte. Komplett ausgehärtet ist der Lack meist erst nach einer Woche. Idealerweise führen Sie die Versiegelung bei schönem Wetter durch, da Sie die Fenster dann zum Lüften offen halten können.
Parkett versiegeln: Verschiedene Materialien

Zum Versiegeln werden Lacke und Öle verwendet. Öl-Kunstharzsiegel setzen sich aus Alkydharzen, Lösungsmitteln und sonstigen Ölen zusammen, reine Ölversiegelungen härten in Verbindung mit Sauerstoff aus, indem sie einen wasserfesten und widerstandsfähigen Film bilden.

Weiterhin gibt es noch Polyurethan-Versieglungen, säurehaltige Versiegelungen, die die Oberfläche Ihres Parkettbodens innerhalb von drei Stunden Trocknungszeit extrem härten, und Wasserlack-Versiegelungen, die nur wenige Lösungsmittel enthalten und nahezu geruchslos sind.

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